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Geschichte in Buchform: Das Rütli-Jubiläumsbuch umfasst rund 300 Seiten. Neben der Geschichte der Historischen Rütlischiessen werden weitere interessante Aspekte beleuchtet. Der ehemalige Schwyzer Staatsarchivar Josef Wiget sel. verfasste das Buch über das Historische Rütlischiessen. Seine Arbeit wurde durch Ralph Jacober beendet.
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Bitte geben Sie an, wie viele Exemplare des Buches «75/150 Jahre Rütlischiessen» Sie bestellen (Fr. 40.- + Fr. 8.- Versandkosten) sowie Ihre Adresse.
Die Auslieferung erfolgt ab 22. September 2012 durch das jeweilige OK gegen Rechnung. |
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Jubiläum vom 22. September 2012 |
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Am 22. September 2012 feiern die Rütlischiessen (Pistole und Gewehr) Jubiläum. Während sich die Gewehrschützen seit 150 Jahren am Mittwoch vor Martini auf dem Rütli treffen, findet das Rütli-Pistolenschiessen seit 75 Jahren statt. Auf dem Programm steht ein öffentlicher Festakt auf dem Auslandschweizertag in Brunnen, anschliessend eine Schifffahrt mit Mittagsbankett für die geladenen Gäste und dann eine Feier auf dem Rütli. Als Redner haben Bundesrat Ueli Maurer und Dr. h.c. Jean-Daniel Gerber, Präsident der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, zugesagt. Weitere Höhepunkte werden die Vorstellung des Rütlibuches aus der Feder von Josef Wiget sel. und die Uraufführung des Marsches "Dr Rütlischütz" von Emil Wallimann sein.ch
Zum Jubiläumsprogramm und Buchbestellung |
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Die nächsten Rütlischiessen |
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Das Rütlischiessen findet immer am Mittwoch vor dem St. Martinstag (11. November) statt. Somit ergeben sich folgende Daten für die kommenden Jahre:
Anfragen für Bewerbungen von Gastsektionen sind an die jeweiligen Vorortssektionen zu richten. |
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Geschrieben von: Paul Gantenbein
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Das 300m-Rütlischiessen ist ein Anlass wie es ihn ohne Zweifel nur einmal gibt. Wer jemals dabei war kommt immer gerne wieder. Für den harten Kern der «Rütlianer» ist der Mittwoch vor Martini (Martini ist immer am 11. November) der «Vatertag». Nichts desto Trotz sind aber auch immer beachtlich viele Frauen auf der Rütliwiese anzutreffen. Wenn das Wetter passt, was mehrheitlich der Fall ist, so ist eine Rütlifahrt ein unvergessliches Erlebnis.
Mit der Organisation des Traditionsanlasses ist in einem jährlichen Turnus eine der fünf Stammsektionen mit dem jeweiligen Vorortspräsidenten an der Spitze betraut. Die zuständige Vorortssektion wird alles daran setzen den würdigen Anlass wie gewohnt gekonnt und reibungslos abzuwickeln. Wenn Petrus mitspielt, so ist das Rütlischiessen allemal eine Reise wert; doch für viele Schlachtenbummler ist das Wetter eher sekundär, für sie ist der Besuch ganz einfach Pflicht.
Einmal dabei zu sein!
Viele 300m-Schützen und Schützinnen träumen von einer Teilnahme am Rütlischiessen,aber nicht für alle geht der Wunsch letztlich in Erfüllung. Es nützt nämlich nicht viel, wenn man die persönlichen Voraussetzungen – man sollte in der Kniendstellung einigermassen sattelfest sein – mitbringt, aber im Verein nicht weitere sieben Kniendschützen aufzutreiben sind. Zur Not lässt sich diese Klippe umschiffen in dem man sich mit «B-Mitgliedern» aushilft die – vorteilhafterweise - bereits im Besitze des wertvollen Rütlibechers sind. Ansonsten könnte der «Schuss» dann hinten hinausgehen und der begehrte Becher auf längere Zeit weiterhin Wunschtraum bleiben.
Vereine, denen das Glück hold war und die als Gastsektion mittun durften, müssen sich vor einer erneuten Teilnahme wieder ein paar Jahre gedulden, aber sich vorher immer wieder neu bewerben. Erst dann kann man sich Hoffnungen auf eine erneute Berücksichtigung machen.
Interessierte Vereine sind angehalten ihre Bewerbung möglichst rasch – aber spätestens bis zu 30. Juni – an die im Bewerbungsformular angegebene Adresse des jeweiligen Vorortspräsidenten zu richten.
Die vereinigten Rütlischützen der Vier Waldstätte veranstalten in Erinnerung an den Rütlischwur der Männer von Uri, Schwyz und Unterwalden alljährlich am Mittwoch vor Martini den Rütlitag als vaterländische Feier; verbunden mit einem Schiessen, früher zur Hebung der Wehrkraft, heute hauptsächlich zur Pflege der Kameradschaft und des freundeidgenössischen Geistes.
Es entspricht einem schönen Brauchtum, dass viele Gastsektionen mit einer Spezialität – aber kaum mit leeren Händen – auf die Rütliwiese kommen. Die Stadtschützen Bern, anlehnend an eine alte Tradition, dürfen ein Burgunderzelt aufstellen, in welchem die geladenen Gäste mit allem, was auf einer feinen Bernerplatte vorkommt, verwöhnt werden; bei den Glarnern gibt es Schabzigerbrötchen und die Tessiner fahren mit den (heiss) begehrten Marroni auf. Dies sei erwähnt um nur einige Spezialitäten zu nennen. Nicht zu vergessen ist, dass alle beteiligten Schützinnen und Schützen mit dem auf dem Schiesskarte vorhandenen Bon Anrecht auf ein feines «Ordinäri» haben. Vom geschichtsträchtigen Rütlischiessen musste übrigens noch keiner hungrigen Magens heimreisen. Viel eher passiert es, dass die Besucher mit «leicht gehobener Stimmungslage» die Stätte der Freundschaft zu verlassen pflegen! Wer also etwas besonderes erleben möchte, dem ist angeraten den Mitwoch vor Martini in der Agenda rot anzustreichen.
Dieser für die kommenden Jahre angepasste Bericht stammt von Paul Gantenbein, Redaktor des „Schützenkönig“. |
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