Schiessbetrieb
Am 29. November 2023 verabschiedete die Rütli-Schiesskommission im Wasserturm in Luzern das langjährige SK Mitglied Heinz Staub feierlich. Heinz Staub führte seit Jahren die Inventarlisten und überwachte die Finanzen. Schiesskommissionspräsident Heinz Weber: "Mit Heinz verlieren wir einen echten Rütlikameraden, der immer pflichtbewusst seine Aufgaben erfüllt hat." Neu nimmt die Sektion Engelberg/Anderhalden Beat Infanger Einsitz in der Schiesskommission. Er wurde an diesem Abend herzlich willkommen geheissen.
Übergabe des Erinnerungsgeschenks von Heinz Weber (links) an Heinz Staub.
Vertreter der Waldstättesektionen: (von links) Vorortspräsident Daniel Epp, Hans-Ruedi Zgraggen, beide Rütlisektion Uri, Schiesskommissionspräsident Heinz Weber, Brunnen, Heinz Staub, Engelberg, Max Colpi, Stadtschützen Luzern, Beat Infanger, Engelberg/Anderhalden, Werner Frank, Rütli-Sektion Nidwalden und Walter Rohrer, Rütli-Waldstättesektion Schwyz.
Am 6. November 2024 organisiert die Rütlisektion Uri das 161. Rütlischiessen als Vorortssektion.
Den Tagesbefehl und die Schiesseinteilung finden Sie hier:
Der Vorortspräsident 2024:
Daniel Epp, Präsident der Rütlisektion Uri
Sehr geschätzte/r Schützenkamerad/in
Die vereinigten Rütlischützen der IV Waldstätte veranstalten in Erinnerung an den Rütlischwur der Männer von Uri, Schwyz und Unterwalden alljährlich am Mittwoch vor Martini (11. November), den Rütlitag als vaterländische Feier, verbunden mit einem Schiessen am Rütli, zur Hebung der Schweizerischen Wehrkraft, zur Pflege der Kameradschaft und des freundeidgenössischen Geistes.
In der Durchführung des traditionellen 300m-Rütlischiessens wechseln sich die fünf Rütli Waldstätte Sektionen alljährlich ab.
Eine Bewerbung zur Teilnahme als Gastsektion mit je 8 Schützen ist an die amtierenden Rütlivorortssektion zu richten. Dafür muss das Bewerbungsformular unter folgendem Link (Bewerbungsformular 2024) ausgefüllt und ausgedruckt oder per Email an den Präsidenten der Vorortssektion
Anmeldungen, die nach Mitte Juli eintreffen, können in der Regel im selben Jahr nicht mehr berücksichtigt werden.
Neben den Schiessenden aus den Waldstättesektionen nehmen jedes Jahr 20 ständige und rund 29 nichtständige Gastsektionen mit je 8 Schützen am Rütlischiessen teil. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt total 1008 Schiessende.
In erster Linie werden bei der Bestimmung der Gastsektionen alle Kantone resp. Regionen und Sprachgebiete der Schweiz berücksichtigt. In zweiter Priorität erhalten Sektionen die noch nie am Rütlischiessen teilgenommen haben den Vorrang. Im Normalfall muss eine Sektion nach einer Teilnahme am Rütlitag mit ca. 2-5 Jahren Wartezeit rechnen bis zur nächsten Zulassung, je nach Anzahl Bewerbungen aus dem gleichen Kanton.
Der Schiesswettkampf wird mit Ordonanzwaffen (ohne Probeschüsse) kniend ausgetragen und beinhaltet 15 Schuss kommandiertes Feuer auf die Scheibe A5 (3 Schüsse in 1 Minute, 2 x 6 Schüsse in je 2 Minuten).
Die Kosten für den silbernen Sektionsbecher, den Schiessdoppel und das Ordinaire (Mittagsverpflegung) für die 8 Sektionsschützen betragen (je nach Silberpreis) voraussichtlich ca. Fr. 800.-- pro Gastsektion.
Es ist eine schriftliche Bewerbung notwendig. Mehrmalige Bewerbungen können sich im Falle eines Stichentscheides positiv auswirken.
Die Delegiertenversammlung der „Vereinigten Rütlischützen der IV Waldstätte“ bestimmt Ende August die einzuladenden Gastsektionen. Somit wird es frühestens Anfangs September möglich sein, Euch mit einer Einladung oder allenfalls auch mit einer Negativmeldung zu benachrichtigen.
Es ist empfehlenswert, den Anlass vorgängig einmal als Schlachtenbummler zu besuchen und sich dabei über die Begebenheiten zu orientieren. Das Rütlischiessen verläuft jeweils nach dem Tagesbefehl.
Vereinigte Rütlischützen der IV Waldstätte
Allgemeines
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Organisation: Vereinigte Rütlischützen der IV Waldstätte
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Vorortsleitung: Eine der 5 Rütli Waldstätte-Sektionen
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Schiessreglement: laut Tagesbefehl
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Schiessdatum: immer am Mittwoch vor Martini (11. November)
Angaben zum Schiessbetrieb
Teilnehmer: Schützen aus allen Landesteilen der Schweiz
- 616 Schiessende aus den Waldstätte Sektionen Uri, Schwyz, Nidwalden, Engelberg/Anderhalden, SG der Stadt Luzern
- 392 Schiessende Gastsektionen 49 Sektionen à 8 Schützen
- 1'008 Schiessende Total
Es wird mit Ordonnanzwaffen kniend in 21 Ablösungen à 48 Scheiben auf die Scheibe A5 geschossen. Das Programm: 3 Schüsse in 1 Minute / 2x6 Schüsse in je 2 Minuten. Keine Probeschüsse. Das Feuer wird kommandiert. Es zählen die geschossenen Punkte plus die Anzahl Treffer. Somit beträgt die maximal erreichbare Punktzahl 90.
Auszeichnungen
- Meisterbecher und Lorbeerkranz: Die drei besten Schützinnen und Schützen der Waldstättesektionen gewinnen je einen Meisterbecher sowie einen Lorbeerkranz. Ebenfalls gewinnt die beste Schützin bzw. der beste Schütze der Gastsektion einen den Meisterbecher sowie den Lorbeerkranz.
- Sektionsbecher: Die Sektionsbesten der Gastsektionen gewinnen den Sektionsbecher. Eine Anzahl der Sektionsbesten der Waldstättesektionen (max. 8) erhalten statutengemäss den Sektionsbecher. Der Sektionsbecher kann nur einmal gewonnen werden.
- Lorbeerkranz: Die beste Gastsektion erhält einen Lorbeerkranz.
- Zwei Ehrengaben des VBS (früher „Bundesgabe“): Die jeweils besten Schützinnen und Schützen der Gast- und Waldstättesektionen erhalten eine Ehrengabe des VBS.